Adventure Travel In Ecuador
Horseback Riding - From Cloud Forest to the Highlands - 9 Tags

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Horseback Riding Tours
Vom Wolkenwald zum Hochland - 8 Tage

Dauer: 8 Tage / 7 Nächte (auch 12 Tage möglich)
Schwierigkeitsgrad: mittel bis fortgeschritten
Kapazität: 2 - 8 Personen mit Reiterfahrung (Levels: fortgeschrittenes mittleres Level bis zum Experten). Fitness und Abenteuerlust sind notwendig! Maximales Reitergewicht: 90kg

Einleitung:

Von der Bellavista Vogel-Lodge zum Otavalo Indianer-Markt

Diese Tour wird Sie durch das Herz der westlichen Anden und deren ungebrochene Schönheit bringen. Genießen sie eine unglaubliche Vielfalt der Anden-Landschaften - Dschungel und Wüste, heiße Täler und kühle, windige Höhen. Vulkane und Seen, kultiviertes Land und tropische Wildnis - kombiniert mit faszinierenden Einblicken in Ecuadors natürliche und soziale Geschichte.

Horseback Riding - From Cloud Forest to the Highlands - 9 Tags
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Reiseverlauf:

Tag 1: Von Quito aus fahren wir über die westliche Andenkordillere in Richtung pazifischer Bergnebelwald zum Vulkankrater und Naturschutzgebiet Pululahua. Klima und Landschaftsbild wechseln hinter jeder grösseren Strassenbiegung und lassen die Vielfalt erahnen, der wir auf unserem Ritt begegnen. Unterwegs haben wir Gelegenheit, 15 km nördlich von Quito das Museum Intiñan zu besuchen, welches direkt auf der Äquatorlinie liegt und einen Eindruck davon vermittelt, wie die ehemals hier ansässigen Kulturen des “Erdzentrums” gelebt haben und welches Wissen sie besassen. Vor über 1000 Jahren bestimmten sie bereits den Verlauf der Äquatorlinie. Traditionelles ecuadorianisches Mittagessen und Weiterfahrt zur Green Horse Ranch im Krater Pululahua, wo unsere Pferde bereits auf uns warten. Nachmittags-Ritt durch den spektakulären, erloschenen Vulkankrater zum anekdotenreichen Landhotel des schnellsten Läufers Ecuadors, Rolando Vera, der uns seine selbst kreierten, flambierten Vulkanschnäpse offeriert.

Tag 2: Heute erkunden wir den östlichen Teil des Kraters und beginnen unseren Ritt mit der Umrandung des zentralen Vulkankegels Pondoña, welcher Zeugnis ablegt von vergangenen vulkanischen Aktivitäten. Inmitten von üppigem Bergnebelwald überqueren wir erodierte Lavafelder mit blühenden Orchideen und mineralischen Quellen. Vorbei an tiefen, von Lavaströmen gekerbten Schluchten verlassen wir den Vulkan und gelangen schließlich in das schmale Tal des Rio Blanco, in dessen warmen Klima Zuckerrohr, Kaffeesträucher und tropische Früchte gedeihen. Wenn die Strahlen der Abendsonne über der prä-inkaischen Festung “Portalanza” durch die Wolken brechen, ist das ein Anblick wie nicht von dieser Welt. Aguacatal (Avocadobaum) ist der Name der idyllischen, abgelegenen (keine Elektrizität!) Farm, auf der wir heute in gemütlichen Holzhütten übernachten (abhängig von Verfügbarkeit alternativ Übernachtung in der alten jesuitischen Hacienda Niebli de la Compania). Willkommensdrink und hausgemachtes Abendessen.

Tag 3: An diesem märchenhaften Flecken Erde verweilen wir einen Tag. Zu unserer Stärkung zaubert Doña Hilda einen original österreichischen Kaiserschmarrn und erzählt neugierigen Gästen gerne die sonderbare Geschichte dieses Rezeptes. Unsere Gäste sind eingeladen, an einem 2-3-stündigen Ritt teilzunehmen und die Umgebung zu erkunden. Auch eine Wanderung entlang des Guayllabamba-Tales zu einer ehemaligen Jesuitenfarm, die Besichtigung über 1000 Jahre alter Petroglyphen oder der Besuch eines kristallinen Bergwasserfalles sind Möglichkeiten, diesen Tag zu füllen. Bei Einbruch der Dunkelheit erwartet uns ein kraftvolles Kaminfeuer im rustikalen Speisesaal.

Tag 4: Dies ist ein Tag für Abenteuerlustige. Wir folgen ein paar Stunden dem tosenden Strom des Guayllabamba flussaufwärts und genießen dabei atemberaubende Ausblicke. Vom Rücken unserer Pferde schauen wir in tiefe und windige Schluchten, eine kleinere Version des Grand Canyon. Bereits lange vor den Inkas wurde dieses Tal von Kulturen besiedelt, die das Land bewirtschafteten, Tempel für ihre Götter bauten und bereits damals die Äquatorlinie exakt bestimmen konnten. Der heutige etwa 7-stündige Ritt führt uns hoch zu den äußeren Kraterwänden des Pululahua und verbindet dabei abenteuerlich steile An- und Abstiege durch dichte Vegetation mit Galoppstrecken auf Bergrücken, von denen wir weite Ausblicke geniessen. Gegen Ende des Tages durchqueren wir in Lulumbamba einen der ältesten Arrayan Wälder Südamerikas, zweifellos beherrscht von Elfen und Hobbits, und winden uns den Weg hinab durch eine märchenhafte Baumwelt. Heute übernachten wir im mitten der Berge gelegenen Privathaus von Alex, einem aus der Tschechei stammenden Einwanderer, der großartig für uns kocht und gerne seine Liebhaber-Orchideenzucht zeigt.

Tag 5: Heute führt uns der Ritt zunächst entlang von Zuckerrohr- und Bananenfeldern, dann über einen schmalen Berggrat mit lichten Bambuswäldern, welcher uns einmal mehr herrliche Ausblicke auf die Welt zu unseren Füssen erlaubt. Es geht leicht aber kontinuierlich bergauf Richtung Westen. Auf unserem Weg hoch in die Berge kommen wir nur an einigen kleinen Farmhäusern vorbei, wo die Hochlandbauern ihr mageres Einkommen aus dem steilen und unfruchtbaren Land kratzen. Nahe den vulkanischen Quellen von El Cachaco erwarten uns gemütliche Betten und ein warmes Abendessen in den meterdicken Mauern einer 350 Jahre alten Hacienda. Hier residierte einst der Graf von Amboise, Mitglied der französischen Gesandtschaft, welche Mitte des 18. Jahrhunderts im heutigen Ecuador den Äquator vermass. Messinstrumente mit einer alten Pariser Adresse, sowie antike Möbelstücke aus der Zeit des Luis XIV sind hier zu bewundern, während wir im stilvollen Speisesaal dinieren. Da die Gastherren nicht immer zur Verfügung stehen, gibt es eine alternative und ebenso interessante Übernachtungsmöglichkeit in der agrartouristischen Naturschutzstiftung im Bergdorf Yunguillas, einschliesslich Zeltoption.

Horseback Riding - From Cloud Forest to the Highlands - 9 Tags
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Tag 6: Über den nächsten Bergkamm erreichen wir das Tal von Nono und reiten heute entlang grüner, hügeliger Weiden, passieren herrschaftliche Farmen, wo wir Kampfstier-Zuchten und Gewächshäusern für Exportblumen begegnen. Dabei bekommen wir einen guten Einblick in Gegenwart und Vergangenheit des Landes. Ausgedehnte Galoppaden entlang der Felder und Weiden verkürzen den heutigen Tag. Dieses malerische Tal ist auch Geburtsort und Heimat vieler wunderschöner Pferde. Während wir uns einem der vielen aktiven Vulkane des Landes, dem knapp 4800m hohen Pichinchamassiv nähern, erreichen wir unser heutiges Etappenziel, das kleine Kolonialstädtchen Nono. Hier finden wir Unterkunft in einem einfachen, noch im Kolonialstil erbauten, gut-bürgerlichen Farmhaus. Beim abendlichen Kaminfeuer wissen unsere Gastgeber interessante Geschichten über Land und Leute zu erzählen.

Tag 7: Wir verlassen Nono über die Nordwestflanken des Pichincha und erreichen bald mit Paramogras bewachsenes Hochland. Wenn uns entsprechendes Wetter beschieden ist, erhaschen wir immer wieder einen Blick auf den aschebedeckten Kraterrand des Pichincha. Nachdem wir den Berggrat überquert haben, der das interandine Tal vom Pazifischen Nebelwald trennt, beginnen wir mit dem Abstieg in eine saftig-grüne Region jungfräulicher Wälder mit vielen Wasserfällen, von wo aus wir Richtung Tandayapa, einem reichhaltigen Fischgebiet, reiten. Zurück auf der Straße treffen wir auf unseren Begleitwagen und verabschieden uns von unseren Pferden. Wir fahren zum Naturreservat Bellavista, in dem unzählige Kolibris ihr Zuhause gefunden haben. Uns erwartet eine urige Lodge mit heißer Dusche und leckerem Essen aus der Vollwertküche. Vom Balkon unseres Rundzimmers auf der obersten Etage einer einzigartigen, kugelförmigen Bambuskonstruktion, genießen wir einen weiten Blick über den Nebelwald und lauschen exotischen Vogelstimmen.

Tag 8: Nach einem reichhaltigen Frühstück kann wer will an einer Führung durch den Naturpark Bellavista teilnehmen oder auf eigene Faust mit Wanderkarte die Urwaldpfade erkunden. Wir können uns Zeit lassen, die herrliche Umgebung mit ihrer Pflanzen- und Vogelvielfalt zu genießen, bevor unser Begleitfahrzeug uns nach dem Mittagessen zurück nach Quito bringt.

Optional 9. Tag: Anstatt unsere Gäste am 8. Tag nach Quito zu bringen, fahren wir durch das andine Tal und über die östliche Kordillere zu den natürlichen vulkanischen Quellen von Papallacta. Am nächsten Morgen laden 10 verschiedene Pools mit unterschiedlichen Wassertemperaturen zur Erholung nach dem langen und anstrengenden Ritt ein. Dabei genießen wir den Blick auf die eindrucksvolle Landschaft um uns herum – Paramohochland, Seen, Nebelwald und auf den schneebedeckten Antizana. Wer möchte kann sich in einem Spa nebenan eine Massage nehmen oder andere Wellnessangebote nutzen. Rückfahrt nach Quito am Nachmittag.

Optional 10. Tag: Wiederum anstatt Sie am 9. Tag nach Quito zurück zu bringen, fahren wir zum am Fuße des Imbabura-Massives gelegenen, seiner Webkunst wegen weltberühmten Andenstädtchen Otavalo. Unterkunft in einem stilvollen kolonialen Hotel in Fußmarschnähe zu den Märkten. Der heutige Tag bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten: Frühaufsteher können sich schon ab dem Morgengrauen auf dem Viehmarkt von Otavalo umschauen oder den Aufbau des Textilmarktes begutachten. Andere können ausschlafen und nach dem Frühstück den grossen Kunsthandwerksmarkt besuchen. Die Wollprodukte aus Otavalo werden heutzutage in vielen Ländern auf beiden Seiten des Atlantiks vertrieben. Und so ärmlich die meisten Menschen im Vergleich zu europäischen Standards auch leben, so einfach die Behausungen auch sind, denen wir in den Bergen begegnet sind, so hat es ein Teil der Otavaleños doch zu relativem Reichtum gebracht, und nirgendwo sonst in Ecuador wird so viel Mercedes Benz gefahren wie in Otavalo. Im Anschluss an den Besuch des farbenfrohen Indianermarktes sind eine Fahrt in die Lederstadt Cotacachi, sowie zu der von schroffen Felswänden umgebenen Kraterlagune Cuicocha geplant, auf der wir eine kleine Bootstour um die bewaldeten Inselchen in ihrer Mitte machen. Nach dem abschließenden gemeinsamen Mittagessen Rückfahrt nach Quito.

Optional 11. und 12. Tag: Dieses Programm ist auch als Reisepaket mit einem zusätzlichen Tag vor und einem nach dem Ritt buchbar. Das Zusatzpaket beinhaltet Flughafentransfer hin und zurück, zwei Hotelübernachtungen in Quito mit Frühstück, 24 Stunden Internet, kostenloser Wäscheservice, eine englisch-sprachig geführte City-Tour (Quito ist seit 1975 von der UNESCO ernanntes Weltkulturerbe) am Ankunftstag sowie Reisebüroservice direkt in der Pension. Wir beraten/buchen kostenlos auch gerne weitere Aktivitäten für Ihren Aufenthalt in Ecuador.

Preise 2014 pro Person: $1712, 75 pro Person (mind. 2 Teilnehmer)

Im Preis enthalten:

  • Transport von und nach Quito
  • Ein begleitendes Verpflegungs-Fahrzeug während der ganzen Tour
  • Transport auf den Pferden
  • Vollpension
  • Unterkunft in Farmen, Hotels, Reserve Lodges und Zelten
  • Ihr Pferd und sein Equipment
  • Der Tour Guide und Helfer
  • Eintritt in den National Park, Pool und andere Gebühren
  • Touren durch das Naturschutzgebiet
  • Wellington Stiefel

Nicht im Preis enthalten:

  • Reiseversicherung
  • Frühstück des ersten / Abendessen des letzten Tages
  • weitere Getränke
  • Trinkgeld
Hinweis: Diese Tour kann auch als Reisepaket gebucht werden welches Hotelübernachtungen mit B&B in Quito vor und nach dem Ausflug, Flughafentransport hin und zurück und eine geführte Stadttour durch Quitos Altstadt, welche von der UNESCO als Weltkulturerbe erklärt worden ist. Preis für das 11 Tage Paket: USD1980
 
 
 
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Lokalen US-Nummern: 415-8306075, 305-7671490 • Vereinigtes Königreich: 0208-133-3456
Bürozeiten: 8.30 morgens-6 abends (GMT-5)